Sturm und Drang, Bezeichnung für eine geistige Bewegung in Deutschland im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts. Der Name geht auf das gleichnamige Drama von F. M. Klinger (1776) zurück, dessen ursprünglicher Titel »Wirrwarr« auf Vorschlag des schweizerischen Dichters Christoph Kaufmann (* 1753, † 1795) geändert worden war. Der Sturm und Drang ist als literarischer Kulminations- und Umschlagspunkt der deutschen Aufklärung, als Ergebnis einer sich in Teilbereichen (z. B. Shakespeare- und Pindar-Rezeption) v. a. seit den 1750er-Jahren anbahnenden Entwicklung zu verstehen. Politisch wirkungslos, war er eine »Literaturrevolution«,

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Literatur

C. Jürgensen, I. Irsigler, Sturm und Drang (2014)
Jochen Schmidt, Die Geschichte des Genie-Gedankens in der deutschen Literatur, Philosophie u. Politik
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Quellenangabe
Brockhaus, Sturm und Drang. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sturm-und-drang