Sizili|en, italienisch Sicilia [siˈtʃiːlia], die

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Landesnatur

Sizilien ist durch die Straße von Messina vom italienischen Festland getrennt. Westlich der Meeresstraße setzt sich der Apenninbogen in den kristallinen

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Bevölkerung, Wirtschaft

Im dünn besiedelten Binnenraum, der von der Natur benachteiligt ist, lebt die Bevölkerung in Agrostädten (meist in Höhenlagen) mit Großgemarkungen. In diesem Gebiet herrscht extensiver Anbau von Weizen im Wechsel mit Bohnen und Klee vor. Die intensiv genutzten Tafeln im Süden, die Küsten- und Schwemmlandebenen

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Geschichte

Die ältesten Bewohner Siziliens (griechisch Sikelia) waren der Überlieferung nach die wohl vorindogermanischen Sikaner, die durch die vom Festland eingewanderten (namengebenden) Sikuler nach Westen gedrängt wurden, und – um Segesta und Eryx – die Elymer. Eine mykenische Präsenz ist heute archäologisch gesichert (Thapsos, Thapsoskultur). Seit Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. wanderten Phöniker, seit Mitte des 8. Jahrhunderts v. Chr. Griechen ein. Griechische Gründungen sind u. a. Naxos, Zankle (heute Messina), Katane (heute Catania), Syrakus im Osten, Gela, Akragas (heute Agrigent) im Süden, Himera

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Werke

Weiterführende Literatur:

J. J. Norwich: Die Normannen in Sizilien (aus dem Englischen, 21973);
G. Gerold: Agrarwirtschaftliche Inwertsetzung Südostsiziliens (1982);
H. Pichler: Italien. Vulkangebiete, Bd. 4: Ätna,
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Weitere Medien

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Agrigent: Tal der Tempel

Die Säulen des Herkules-Tempels bei Agrigent

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Quellenangabe
Brockhaus, Sizilien. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sizilien