Igor Sewerjanin
Sewerjanin, Severjanin, Igor, eigentlich I. Wassiljewitsch Lotarjow, russischer Lyriker, * Sankt Petersburg 16. 5. 1887, † Tallinn 20. 12. 1941;
fand als Lyriker des nachsymbolistischen Modernismus Beachtung durch seine effektreiche, provokativ-experimentelle Gedichtsammlung »Gromokipjaščij kubok« (1913), in der er überraschende sprachliche Neologismen verwendete; war 1911–14 Initiator des stark exzentrischen Egofuturismus. 1918 emigrierte er nach Estland, wo er weitere Gedichte, Versromane und Dramen sowie Übersetzungen estnischer Poesie veröffentlichte.
Quellenangabe
Kostenlos testen
redaktionell geprüfte und verlässliche Inhalte
altersgerecht aufbereitet im Schullexikon
monatlich kündbar