Seele [althochdeutsch sē(u)la, wohl eigentlich »die zum See Gehörende« (nach germanischer Vorstellung wohnten die Seelen der Ungeborenen und Toten im Wasser)], Religionsgeschichte, Philosophie und Psychologie: im allgemeinen philosophischen Sinne metaphysisches Prinzip des Lebens und der Ganzheit, das allen Lebewesen zukommt und mit dem in den verschiedenen Kulturen, Religionen und philosophischen Systemen der Menschheit eine Vielzahl unterschiedlicher Vorstellungen verbunden sind. Häufig als immateriell oder auch von luft- oder geistartiger Gestalt vorgestellt, findet sich die Seele v. a. in den Bildern des Windes,

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Werke

Weiterführende Literatur:

E. Rohde: Psyche. Seelencult u. Unsterblichkeitsglaube der Griechen, 2 Teile in 1 Bd. (21898; Nachdruck 1991);
Seele. Problembegriff christlicher Eschatologie, hg. v. W. Breuning (1986);
Die Seele. Ihre Geschichte im Abendland, hg. v. G. Jüttemann u. a. (1991;
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Quellenangabe
Brockhaus, Seele (Religionsgeschichte, Philosophie). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/seele-religionsgeschichte-philosophie