Rechtschreibung, Orthografie, Orthographie, die Normierung der Schreibung einer Sprache nach einheitlichen Regeln mit dem Ziel, einen möglichst übereinstimmenden Schreibgebrauch in einer Sprachgemeinschaft herbeizuführen und damit die schriftliche Verständigung zu erleichtern.

Im Mittelalter gab es für das Deutsche trotz gewisser Tendenzen zur Vereinheitlichung in den Klosterschreibstuben und Kanzleien keine einheitliche Schreibung. Sie wurde ungeachtet der raschen Verbreitung des Buchdrucks auch in der Neuzeit zunächst nicht erreicht. Wichtige Impulse zu einer Normierung der Rechtschreibung gingen im 17. Jahrhundert von J. G. Schottel (»Teutsche Sprachkunst«,

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Quellenangabe
Brockhaus, Rechtschreibung. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/rechtschreibung