Mit den übrigen Italikern haben die Römer das indogermanische System der Namengebung völlig aufgegeben. Reste lassen sich in Kurznamen wie Manius (aus Mane-gnatos »zu guter Stunde geboren«) erkennen. Bis 500 v. Chr. bestand Einnamigkeit, erhalten bei den Frauen, die nur den Gentilnamen in weiblicher Form trugen (Tullia, Tochter des M. Tullius Cicero). Auch bei den Männern war zunächst der wichtigste Name der der Sippe (Gentilname), meist ein auf -ius gebildetes Patronymikon (z. B. Julius Flaminius). Es gab nur wenige (dem Gentilnamen vorangestellte) Vornamen,

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Quellenangabe
Brockhaus, Personennamen anderer Völker. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/personennamen/personennamen-anderer-völker