Ozonloch, Bezeichnung für unnatürlich niedrige Ozonkonzentrationen über den Polargebieten nach Ende der Polarnacht.

Das Ozonloch beruht auf dem Zusammenwirken von physikalischen und chemischen Einflüssen auf die

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Katalytischer Ozonabbau

Abbaureaktionen: Die von dem britischen Geophysiker Sidney Chapman (* 1888, †1973) 1930 beschriebene Abbaureaktion

O + O3  2 O2

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Ozonloch

Im Jahr 2006 hatte das Ozonloch über der Antarktis mit 29,5 Mio. km² seine größte Ausdehnung (Satellitenbild der NASA vom 8. Oktober 2006).

der Ozonschicht allein genügt nicht, die

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Ursachen des polaren Ozonlochs

Zeitlicher Ablauf und Voraussetzungen: Die mit dem Anstieg der FCKW verbundene Ozonabnahme tritt in den Tropen und gemäßigten Breiten erst oberhalb von 30 km Höhe, also oberhalb des Maximums der Ozonschicht, auf. Über der Antarktis wurde aber ein Schwund der Ozonschicht im Höhenbereich zwischen 15 und 25 km beobachtet . Darüber hinaus tritt das Ozonloch nur kurz nach Ende der Polarnacht auf, zu einem Zeitpunkt, wo in diesen Höhen die kurzwellige Strahlung der Sonne nicht ausreicht, um O-Atome durch die Fotolyse

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Troposphärisches Ozon

Während in der Stratosphäre der Ozongehalt abnimmt, wird in der unteren Troposphäre über dicht besiedelten Regionen eine Ozonzunahme beobachtet. Die

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Quellgase

Die FCKW sind zum größten Teil anthropogenen Ursprungs. Seit ihrer Erfindung im Jahre 1928 wurden sie in immer stärkerem Ausmaß als Treibmittel in Spraydosen, als Kühlmittel in Kühlschränken und Klimaanlagen, als Treibmittel bei der Schaumstoffherstellung und als Lösungsmittel in der Elektronikindustrie eingesetzt. Ihr großer Vorteil, chemisch inert zu sein, erwies sich seither als Nachteil in Bezug auf ihre Umweltverträglichkeit. Aufgrund ihrer geringen Wasserlöslichkeit und der chemischen Resistenz

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Auswirkungen des Ozonschwunds

Im Laufe der Evolution haben sich Pflanzen und Tiere auf den Schutz vor energiereicher Sonnenstrahlung durch die Ozonschicht eingestellt. Nimmt die Ozonmenge der Atmosphäre ab und wird damit weniger kurzwellige Strahlung absorbiert, so intensiviert sich die biologisch wirksame Strahlung im ultravioletten Wellenlängenbereich, besonders im UV-B-Bereich von 280 bis 320

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Werke

Weiterführende Literatur:

K. Labitzke: Die Stratosphäre. Phänomene, Geschichte, Relevanz (1999);
A.
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Quellenangabe
Brockhaus, Ozonloch. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ozonloch