natura non facit saltus
natura non facit saltus [lateinisch »die Natur macht keine Sprünge«],
eine philosophische These, die auf der Annahme des Prinzips der Stetigkeit beruht. Sie besagt, dass es im Naturgeschehen keine Lücke gibt und in ihm alles durch Kontinuität verbunden ist; das Konzept wurde besonders von G. W. Leibniz (»Nouveaux essais«, 1704, Vorrede) zur Formulierung der »lex continui« sowie u. a. von C. von Linné, Goethe
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