Muschelhaufen
Muschelhaufen, Überreste vorgeschichtlicher Siedlungsstellen in Strandnähe, die v. a. aus Muschelschalen und Schneckengehäusen bestehen. Als Typus gelten die dänischen Kjökkenmöddinger (Køkkenmøddinger) der Mittelsteinzeit. Die oft mächtigen Wälle sind Abfallhaufen von Bevölkerungsgruppen, die regelmäßig die küstennahen Muschelbänke ausbeuteten (Erteböllekultur). Verzehrt wurden Austern, Herz- und Miesmuscheln und Litorinaschnecken. Die
Quellenangabe