Keine lärmenden Pilgerscharen, keine mit Kitsch gefüllten Devotionalienstände, kein Glockengeläut, keine dröhnenden Busmotoren auf überfüllten Parkplätzen - statt dessen Vogelgezwitscher, das Rauschen des Windes in uralten Bodhi-Bäumen und hin und wieder das leuchtende, orangefarbene Gewand eines Mönches als farbiger Tupfer in grüner Tropenlandschaft, die ihr Gesicht seit Jahrhunderten kaum verändert hat.

Lumbini ist gewiss kein Ziel, das mit monumentaler Baukunst eine der großen Weltreligionen feiert. Einige Bäume, die spärlichen Reste eines Tempels, ein paar Grundmauern - mehr darf der Besucher nicht erwarten.

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Quellenangabe
Brockhaus, Die Wiege des Erleuchteten. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/lumbini-geburtsort-buddhas-welterbe/die-wiege-des-erleuchteten