Im Südosten Lissabons liegt, vom Erdbeben 1755 weniger als die Unterstadt betroffen, der älteste Teil der Stadt. König Alfons I. gründete 1147 auf dem Gelände einer Moschee unterhalb des Kastells São Jorge (ursprünglich 11. Jahrhundert) eine burgartige Kathedrale (Sé Patriarcal) im Stil der französischen Romanik (nach dem Erdbeben von 1344 erweitert um einen Chor mit Umgang und Kapellenkranz sowie Kreuzgang; nach 1755 erneuert).

Westlich gegenüber vom Burghügel (Stadtteil Graça) entstand zwischen 1389 und 1423 der ehemals größte gotische Sakralbau der Stadt,

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Quellenangabe
Brockhaus, Stadtbild. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/lissabon-20/stadtbild