Limes [lateinisch »Grenzweg«, »Grenze«, »Grenzwall«] der, -/-,  Geschichte: bei den Römern ursprünglich der Grenzweg zwischen zwei Grundstücken, in der römischen Kaiserzeit Bezeichnung der durch Wehrbauten gesicherten Reichsgrenze. Solche Grenzanlagen, meist tief gestaffelte Systeme mit feindseitigen Vorposten oder Brückenköpfen, Kastellen an der Grenze und im Hinterland sowie ausgebauten Straßennetzen, fanden sich in unterschiedlicher Form in allen Teilen des Imperiums, so in Britannien (Hadrianswall, Antoninuswall), in Germanien, an der Donau, in Dakien, in der Dobrudscha

(73 von 521 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Limes (Geschichte). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/limes-geschichte