Korsakow-Syndrom
Korsakow-Syndrom [nach dem russischen Psychiater Sergei Sergejewitsch Korsakow, * 1854, † 1900],
organisches Psychosyndrom mit Störungen der Merkfähigkeit, der zeitlichen und räumlichen Orientierung und mit Konfabulationen bei erhaltenem Altgedächtnis und wacher Bewusstseinslage. Das Korsakow-Syndrom entwickelt sich als Folge verschiedenartiger Gehirnerkrankungen mit Schädigung des medialen Temporallappens, v. a. bei Alkoholkrankheit, jedoch auch bei Schädelhirntrauma, entzündlichen, tumorösen oder ischämischen Hirnschädigungen sowie Vergiftungen und degenerativem
Quellenangabe