Kolumbus, Columbus, Christoph, italienisch Cristoforo Colombo, spanisch Cristóbal Colón, genuesischer Seefahrer in spanischen Diensten, * zwischen 25.8. und 31.10.1451 in Genua, † 20.5.1506 in Valladolid. 

Kolumbus legte als Entdecker Amerikas (1492) nicht nur den

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Fahrten

Zu seiner ersten Reise (3.8.1492–15.3.1493) brach Kolumbus mit den Karavellen »Santa María«, »Pinta« und »Niña« von Palos auf und landete am 12.10.1492 auf einer der Bahamainseln, von den Einheimischen Guanahani genannt (ob es sich dabei um San Salvador oder um das 150 km südöstlich gelegene Samana Cay handelt, ist nicht geklärt).

Am 27.10. entdeckte er Kuba, am 6.12.

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Kolumbus' Nachfolger

Kolumbus' Bruder Bartolomé Colón, Seemann und Kartenzeichner (* 1460, † 1514), folgte Kolumbus nach Lissabon und ging 1493 nach Spanien;

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Literarische Behandlung

Die Leistung von Kolumbus wurde in allen dichterischen Gattungen behandelt. Zunächst galt seine Tat v. a. als religiöses oder nationales Verdienst, so z. B. bei Lope de Vega (»El Nuevo Mundo descubierto por Colón«).

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Kritik an Kolumbus’ Entdeckungsreisen

Aus Sicht der »Entdecker« bedeutete der Aufbruch in neue Welten Abenteuer, Reichtum, Macht, technischen Fortschritt und neue Kostbarkeiten. Diese »neuen Welten« waren jedoch nicht so unberührt wie von den Europäern angenommen. Der mittel- und südamerikanische Raum zählte zu

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Literatur

P. E. Taviani, Christopher Columbus (aus dem Italienischen, London 1985)
K. Sale, Das verlorene Paradies. Christoph Kolumbus u. die Folgen
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Quellenangabe
Brockhaus, Christoph Kolumbus. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kolumbus-christoph