Kolonie [lateinisch, zu colere »bebauen«, »(be)wohnen«] die, in der Antike ursprünglich

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Antike Kolonien

In der Antike war eine Kolonie ursprünglich das Siedlungsgebiet einer Gruppe von Personen im Ausland. Die Siedlungen waren wirtschaftlich und politisch meist unabhängig vom Herkunftsort der Siedler.

Die bedeutendsten antiken Kolonien stammen von den Phöniziern und den Griechen. Um 500 v. Chr. befanden sich bis zu 200 griechische Kolonien an den Küsten des Mittelmeeres und des Schwarzen Meeres. Was den Philosophen Sokrates in

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Neuzeitliche Kolonien

In der Neuzeit bezeichnet eine Kolonie die vom Beginn der Neuzeit bis zum Ersten Weltkrieg von den europäischen Staaten erworbene auswärtige, in der Regel »überseeische« Besitzung, die bestimmten politischen, wirtschaftlichen oder militärischen Zwecken der erwerbenden Kolonialmacht dienstbar gemacht wurde. Kolonien waren »völkerrechtlich Inland, staatsrechtlich

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Quellenangabe
Brockhaus, Kolonie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kolonie-geschichte