Institutionenökonomik, Neue Institutionenökonomik, neuere Forschungsrichtung der Volkswirtschaftslehre, die eine Reihe unterschiedlicher Theorien zu Entstehung und Entwicklung und zur Wirkung von Institutionen umfasst und im Gegensatz zur älteren Institutionenökonomik (Institutionalismus) zum Teil auf das analytische Instrumentarium der neoklassischen Wirtschaftstheorie zurückgreift, nicht aber deren stark abstrahierende Annahmen (v. a. vollkommener Informationsstand aller Wirtschaftssubjekte, vollkommene Rationalität des Handelns, Nichtvorliegen von Transaktionskosten) übernimmt. Der Begriff der Institution wird von

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Quellenangabe
Brockhaus, Institutionenökonomik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/institutionenökonomik