Hormone [zu griechisch hormãn »in Bewegung setzen«, »antreiben«], Singular Hormon das, -s, biologische körpereigene Regulatormoleküle, die von mehr oder weniger darauf spezialisierten Zellen produziert, in geringen Mengen abgegeben werden und in Zielzellen über spezifische Rezeptoren bestimmte physiologische Wirkungen induzieren. Der Begriff Hormon wurde 1905 von E. H. Starling eingeführt.

Strukturelle Einteilung: Hormone können in vier Gruppen eingeteilt werden:

  • Aminosäurederivate, z. B. Adrenalin und Thyroxin;
  • Fettsäureabkömmlinge, z. B. Prostaglandine und andere Eikosanoide;
  • Steroide, zyklische Kohlenwasserstoffderivate auf der Basis des Cholesterins, z. B. Testosteron und Progesteron;
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Werke

Weiterführende Literatur:

H. von Faber und H. Haid: Endokrinologie. Einführung in die Molekularbiologie
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Quellenangabe
Brockhaus, Hormone. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/hormone