Die Goldschmiedekunst der Germanen wurde v. a. durch die römische Tradition und den Tierstil der Skythen beeinflusst. Sie verband geometrische und figürliche Ornamente mit reichen, farbigen Einlagen, insbesondere Almandin (Schatz von Pietroasa, Rumänien, 4. Jahrhundert; Grab des Childerich, † 482; Funde von Haßleben, Thüringen, 4. Jahrhundert; Schatz der Theodolinde, † 627 oder 628, in der Schatzkammer des Doms von Monza).

In der abendländischen Goldschmiedekunst des frühen Mittelalters überlagerten sich germanische Formvorstellungen und antike Überlieferungen aus Byzanz und befruchteten

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Quellenangabe
Brockhaus, Europa seit dem Mittelalter. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/goldschmiedekunst/europa-seit-dem-mittelalter