Geld [althochdeutsch gelt »Zahlung«, »Vergütung«, in der Bedeutung »geprägtes Zahlungsmittel« seit

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Funktionen und Arten

Die neuere Theorie betrachtet das Geld als wirtschaftliches Gut (Tauschgut), dessen Nutzen darin liegt, das Bedürfnis nach Tauschmöglichkeit (Liquidität) zu befriedigen. Sie definiert das Wesen des Geldes nach seinen Funktionen, wobei die Geldeigenschaft nicht von Stoff, Herkunft und Bezeichnung des Geldes abhängt. Eine abstrakte Funktion des

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Theorie

Die Erklärung der Funktionsweise einer Geldwirtschaft ist Aufgabe der Geldtheorie. Insbesondere geht es um die Fundierung der Verwendung von Geld in der Wirtschaft, um die Definition des Geldes, die Bestimmung des Geldwertes sowie um die Theorie der Geldwirkungen. Die Geldtheorie liefert außerdem die Grundlage für die Geldpolitik.

Fundierung der Geldverwendung: In einer arbeitsteiligen Tauschwirtschaft besteht der Nutzen des Geldes und damit der Grund für seine Verwendung darin, dem Einzelnen Liquidität (d. h. jederzeitige Zahlungsfähigkeit) zu gewährleisten. Das Liquiditätsbedürfnis ergibt sich aus

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Politik

Die Gesamtheit der Maßnahmen zur Steuerung des Geldumlaufs und der Kreditversorgung einer Volkswirtschaft wird als Geldpolitik bezeichnet. Die wichtigste geldpolitische Instanz ist die Notenbank (in Deutschland die Deutsche Bundesbank, in der Europäischen Währungsunion die Europäische Zentralbank (Europäische Union), jedoch gehen auch vom Staat und von ausländischen Notenbanken monetäre Impulse aus. Der Ansatzpunkt für die Notenbank ist der Bedarf der Wirtschaft an Zentralbankgeld. Im Zuge der Geldschöpfung benötigen die Banken Zentralbankgeld, um Bargeldforderungen ihrer Kunden und die auf Bankeinlagen zu haltenden

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Geschichte

Entstanden ist das Geld wohl aus dem Bedürfnis nach einem Wertmaßstab, der es gestattet, die quantitative Bedeutung z. B. von kultischen Opfern zu messen und zu vergleichen. Mit zunehmender Arbeitsteilung und anwachsendem Tauschverkehr traten einzelne Gegenstände oder ein Gut als bevorzugtes Tauschobjekt und Tauschmittel hervor, das stellvertretend für alle anderen Güter gegeben oder angenommen wurde, z. B. Sago, Fische, Töpfe und Steinbeile.

Kennzeichnend für das Geld war das Material und der ursprüngliche Zweck des Tauschmittels. Es lassen sich folgende Hauptgruppen unterscheiden: Schmuckgeld

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Werke

Weiterführende Literatur:

C. Köhler: Geldwirtschaft, 3 Bde. (1–21977–83);
Geschichte des Geldes, hg. v. W. Weimer (Neuausgabe 1994);
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Quellenangabe
Brockhaus, Geld. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/geld