Gegenreformation, in der historischen Forschung übliche Bezeichnung für die nach 1519 (Bruch M. Luthers mit dem Papsttum auf der Leipziger Disputation) mithilfe staatlicher Machtmittel unternommenen Versuche der Rekatholisierung der protestantisch gewordenen Gebiete und Territorien. Der Begriff Gegenreformation wurde 1776 von dem Staatsrechtslehrer Johann Stephan Pütter (* 1725, † 1807) geprägt und – bereits von

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Quellenangabe
Brockhaus, Gegenreformation. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/gegenreformation