Modelle fremdenfeindlicher Verhaltensmuster
Als gesellschaftlich relevantes Deutungsmuster setzt Fremdenfeindlichkeit die Existenz eines Gruppenbewusstseins und damit gesellschaftliche Organisation (»Wir-Gruppe«) voraus. Soziobiologische und ethologische Ansätze führen Fremdenfeindlichkeit auf Abwehrmuster zurück, die in den menschlichen Anlagen bereits vorhanden seien (erkennbar z. B. im »Fremdeln« kleiner Kinder). Soziologen, Historiker und Anthropologen weisen darauf hin, dass die Ausbreitung
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