Finanzpolitik, Finanzwissenschaft: der Einsatz der öffentlichen Finanzwirtschaft, also der Ausgaben und Einnahmen der Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden) und der Parafiski, für die Ziele der Wirtschaftspolitik (daher auch Budgetpolitik). Im Unterschied zur üblichen Charakterisierung der einzelnen Teilbereiche der Wirtschaftspolitik durch die Ziele (z. B. Stabilitätspolitik, Wachstumspolitik) oder die Eingriffsbereiche (z. B. Agrarpolitik, Verkehrspolitik) ist der Begriff Finanzpolitik von den eingesetzten Instrumenten her abgegrenzt. Die Finanzpolitik stellt neben der Geldpolitik und neben der direkten wirtschaftspolitischen Einwirkung durch Ge- und Verbote (Regulierung) die dritte große

(80 von 1094 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Finanzpolitik (Finanzwissenschaft). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/finanzpolitik-finanzwissenschaft