Europäische Union, Abkürzung EU, englisch European Union [jʊərəˈ

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Ziele

Die Ziele der EU sind in der Präambel zum Vertrag über die Europäische Union (EUV) und in dessen Artikel 3 niedergelegt. Danach besteht das übergeordnete politische Ziel darin, »den

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Struktur der EU-Verträge, Kompetenzaufteilung zwischen EU und Mitgliedstaaten sowie Rechtsnatur der EU

Der Vertrag von Lissabon bietet den Rahmen für zwei Verträge, die das neue Primärrecht der EU darstellen: den EUV (veränderte Fassung) und den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), der den EG-Vertrag ablöst. Während der EUV im Allgemeinen die grundlegenden Bestimmungen (z. B. über Werte, Ziele, demokratische Grundsätze, Organe der EU und eine verstärkte Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten) enthält, führt der AEUV die im EUV fixierten Grundbestimmungen aus und setzt sie in Beziehung zu der politikbereichsübergreifenden Organisation und Arbeitsweise der

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Gemeinsame Organe

Europäisches Parlament: Das Europäische Parlament ist das gemeinsame parlamentarische Organ der EU (Artikel 14 EUV), das in den einzelnen Vertragswerken (ehemals Artikel 4 EWG-Vertrag, Artikel 3 EURATOM-Vertrag, ehemals Artikel 7 EGKS-Vertrag) zunächst als (Europäische) Versammlung bezeichnet wurde und sich durch Entschließung vom 30. 3. 1962 seinen heutigen Namen gab. Dieser wurde durch die Einheitliche Europäische Akte (EEA) in die Verträge aufgenommen. Vorläufer des Europäischen Parlaments war die Gemeinsame Versammlung der EGKS, die mit Wirkung vom 1. 1. 1958 mit den Versammlungen von

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Haushalt

Der Haushalt der Union wird vollständig durch ein System eigener Mittel finanziert (Artikel 311 AEUV), das ab 1971 entwickelt wurde. Eigene Mittel sind laut Ratsbeschluss vom 24. 6. 1988 Zölle, die bei der Wareneinfuhr in die

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Zentrale Aufgabenbereiche

Gemeinsamer Markt: Kernstück der Union ist die Verschmelzung der Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten zu einem gemeinsamen Markt. Hierzu sind ein freier Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr sowie Niederlassungsfreiheit und Freizügigkeit der Arbeitnehmer in einem Raum ohne Binnengrenzen erforderlich.

Besonders wichtig für die Errichtung eines freien Warenverkehrs innerhalb der Gemeinschaft war die Bildung einer Zollunion (Artikel 30–37 AEUV). Diese führte durch eine schrittweise Senkung des allgemeinen Zolltarifs zum Abbau der Ein- und Ausfuhrzölle aller Waren. Mengenmäßige Ein- und Ausfuhrbeschränkungen der Mitgliedstaaten untereinander sind

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Literatur

M.-H. Rülling u. K. Ioannou-Naoum-Wokoun, Die Europäische Union. Geschichte, Institutionen, Recht, Politiken (2010)
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Quellenangabe
Brockhaus, Europäische Union. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/europäische-union