Dresden geht auf das an einem alten Elbübergang gelegene slawische Dorf Drezdzany (»Siedler am Wald«) zurück. Das seit dem 7. Jahrhundert slawisch besiedelte Elbtalgebiet erschien 1004 als sorbischer Wohngau Nisan(i); nach 968 Bestandteil der später sogenannten Mark Meißen, kam es 1144 an die wettinischen Markgrafen von Meißen, die im Zuge der deutschen Ostsiedlung um 1150 an der Stelle des späteren (ab 1530) Schlosses eine Burg errichten ließen. Südlich davon wurde im dritten Viertel des 12. Jahrhunderts im Anschluss an eine ältere Kaufmannssiedlung

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/dresden-20/geschichte