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Cäsarenwahn

Cäsarenwahn, Caesarenwahn, Cäsarenwahnsinn [zu Caesar],

krankhafte Übersteigerung des Macht- und Aggressionstriebs bei Herrschern und Diktatoren, die sich in Unberechenbarkeit, Grausamkeit und Größenwahn äußert. Zum Schlagwort wurde der Begriff durch G. Freytag, der in seinem Roman »Die verlorene Handschrift« (1864) den bei Tacitus (»Historiae« 3, 72) gebrauchten Ausdruck »furor principum« (»Fürstenwahnsinn«) aufgriff. Zunächst auf die Herrschaft einiger

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