Nach ihrer Machtübernahme war die mandschurische Qingdynastie bemüht, sich durch die Kontinuität chinesischer Kultur- und Kunsttraditionen zu legitimieren. Entsprechend wurde an der kaiserlichen Akademie ein verharrender Eklektizismus gepflegt.

Der am Hof des Kaisers Qianlong (Ch'ien-lung) tätige Jesuitenmissionar Giuseppe Castiglione (* 1688, † 1766, chinesisch Lang Shining [Lang Shih-ning]) beeindruckte mit seinen realistischen, in europäisch-chinesischem Mischstil porträtierten Pferden und Hunden; jedoch hatten diese westlichen Impulse keinen nennenswerten Einfluss auf den höfischen Stil. Auch unter

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Quellenangabe
Brockhaus, (1644–1911/12). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/chinesische-kunst/qingdynastie/1644-191112