Die Anfänge des Byzantinischen Reichs sind im Gegensatz zu dessen Ende nicht leicht mit einem einzigen Datum zu bestimmen. Schon Kaiser Diokletian (284–305), der das Römische Reich in vier Bezirke unter zwei Augusti und zwei Caesares eingeteilt (Tetrarchie) und durch umfassende Reformen aus der Krise gerettet hatte, residierte im Osten (Nikomedeia, heute İzmit), doch Rom blieb die alleinige Hauptstadt. Erst Konstantin I., der Große, gab dem Weltreich die entscheidende Neuorientierung: Das Christentum, eben noch und gerade im Osten blutig verfolgt

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Quellenangabe
Brockhaus, Spätantike Ära (bis um 600). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/byzantinisches-reich/geschichte/spätantike-ära-bis-um-600