Brachyzephalie (Anthropologie)
Brachyzephalie [zu griechisch kephalḗ »Kopf«] die, -/...ˈli|en, Kurzköpfigkeit, Brachykranie, Kurzschädeligkeit, Anthropologie:
Verbreiterung des Schädels beziehungsweise Kopfes über 80 % der Schädel- beziehungsweise Kopflänge; Kurz- und Langschädeligkeit stellen ein beschreibendes anthropometrisches Merkmal dar. Neben den ausnahmslos langschädeligen altsteinzeitlichen Menschenformen erscheinen seit der Mittelsteinzeit (Mesolithikum) auch kurz-breite Schädelformen (z. B. Borrebytypus). Auch aus der Jungsteinzeit (Neolithikum) und bis in das Mittelalter (z. B.
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