Eine Kernaufgabe der Biodiversitätsforschung ist die Beschreibung von Arten. Hierzu werden Organismen gesammelt, in naturhistorischen Sammlungen (Museen) fachgerecht konserviert und dann wissenschaftlich beschrieben. Der Name einer Art ist zweiteilig und setzt sich aus einem latinisierten übergeordneten Gattungsnamen und einem Adjektiv zusammen (Homo sapiens). Diese binominale Nomenklatur wurde von dem schwedischen Naturforscher C. v. Linné (Linnaeus) im 18. Jahrhundert eingeführt und bis heute beibehalten. Der Namensvergabe liegen internationale Regelwerke zugrunde, die ständig von wissenschaftlichen Gremien überwacht und angepasst werden. Die Nomenklatur der

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Quellenangabe
Brockhaus, Anzahl und Verteilung der Arten. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/biodiversität/anzahl-und-verteilung-der-arten