Aborigines [æbəˈrɪdʒɪniːz],

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Wirtschaft und Gesellschaft

Die Aborigines lebten als Jäger und Sammler, wobei theoretisch eine strenge Arbeitsteilung vorgeschrieben war: Die Männer gingen zur Jagd (Känguru, Emu, Fuchskusu), an der Küste auch zum

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Geistes- und Kultleben

Es wurzelte in der Vorstellung von einer mythischen Ur- und Schöpfungszeit (»Traumzeit«). Nach

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Kunst und Schmuck

Alle Lebensbereiche der traditionellen australischen Gesellschaft sind mit künstlerischem Tun verbunden. Die verschiedensten kreativen Tätigkeiten ergänzen sich: das Malen von Bildern, Erzählen von Mythen, Tanz und Musik (Australische Musik). Es gab keine Spezialisierung der Künste und der Künstler. Schilde und Speerschleudern sind mit Kerbschnitzereien verziert oder mit geometrischen Mustern bemalt. Geräte der Frauen, wie Rindenmulden und

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Geschichte

Die vor etwa 40 000–50 000 Jahren (nach weiter reichenden Schätzungen sogar vor über 100 000 Jahren) nach Australien eingewanderten Ureinwohner lebten bis zur Entdeckung des Kontinents durch europäische Seefahrer in kontinentaler Abgeschlossenheit ganz nach ihren Stammesgewohnheiten und -gesetzen in enger Beziehung zur Natur. Seit 1788 (Beginn der von Großbritannien ausgehenden Besiedlung Australiens) brachen die Europäer in ihre Lebenswelt ein und zwangen den Aborigines durch die rasche Kolonialisierung des Kontinents einen existenzgefährdenden Überlebenskampf auf. Der Umgang der weißen Australier mit den Ureinwohnern durchlief

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Literatur

R. M. u. C. H. Berndt: The world of the first Australians (Canberra 51992);
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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Aborigines. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/aborigines