Das Bedürfnis zur schriftlichen Aufzeichnung von Sachverhalten entwickelte sich in Ägypten seit dem ausgehenden 4. Jahrtausend v. Chr. aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten im Güterverkehr. Wortzeichen als Beischrift zu wirtschaftlichen Transaktionen treten um 3150 v. Chr. auf, zu symbolhaften geschichtlichen Darstellungen auf Kultgegenständen aus Nechen (Hierakonpolis) und auf Annalentäfelchen aus Abydos und Sakkara erst später um 3000 v. Chr. Hieraus entwickelt sich auf der Grundlage von Bildern eine Konsonantenschrift (Hieroglyphen), deren Zeichen zunächst die dargestellten Dinge selbst im Wortlaut ausdrückten, dann jedoch davon abgelöst auch für

(80 von 570 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Schrift. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ägyptische-kultur/schrift