Seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. werden im alten Ägypten religiöse Vorstellungen greifbar, in denen anfangs göttliche Mächte in Gestalt von Tieren und Fetischen, seit etwa 3000 v. Chr. auch in Menschengestalt begegnen. Der alte tierische Aspekt bleibt als Attribut erhalten und wird bevorzugt an die Stelle des Kopfes gesetzt; so entstehen die typischen Mischwesen aus Menschenleib und Tierkopf wie der falkenköpfige Horus, der widderköpfige Amun, die löwenköpfige Sachmet. Die Fülle der Gottheiten wird häufig zu Dreiheiten (Triaden) und Neunheiten geordnet; ein wirklicher

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Quellenangabe
Brockhaus, Religion. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ägyptische-kultur/religion