Vexin
Vexin [vεˈksε̃] das, lehmbedecktes Kalkplateau im Pariser Becken, nördlich der Seine, zwischen der unteren Oise und der Andelle, intensiv landwirtschaftlich genutzt (Anbau von Getreide, Zuckerrüben, Mais und Futterpflanzen);
wird durch die Epte in das Vexin français (Hauptort Pontoise) und das Vexin normand (Hauptort Gisors) geteilt. – Der karolingische Gau (Pagus Veliocassinus) wurde bei der Belehnung Rollos mit der Normandie (911) geteilt. Das Vexin français bildete im 10. Jahrhundert mit Amiens und dem Valois kurzfristig ein
Quellenangabe