Relativitätstheorie, von Albert Einstein ab 1905 geschaffene physikalische Theorie, durch die die Vorstellungen von Raum und Zeit einschneidend verändert wurden.

In der speziellen Relativitätstheorie erweiterte Einstein die Gültigkeit des Relativitätsprinzips der Mechanik von Galileo Galilei (1564–1642) auf alle Gesetze der Physik.

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Die spezielle Relativitätstheorie

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatten Thomas Young und Augustin Jean Fresnel den Wellencharakter des Lichtes nachgewiesen. James Clerk Maxwell (1831–1879), der die Grundgleichungen des Elektromagnetismus aufgestellt hatte, deutete das Licht als eine elektromagnetische Welle, die sich im Äther als Schwingungsmedium mit konstanter Geschwindigkeit ausbreitet. Allerdings musste der Äther über recht widersprüchliche Eigenschaften verfügen. Aufgrund der Tatsache, dass Licht senkrecht zur Ausbreitungsrichtung schwingt (transversale Welle), hätte der Äther Festkörpercharakter haben müssen. Gleichzeitig durfte er aber den Himmelskörpern keinerlei Widerstand entgegensetzen.

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Die allgemeine Relativitätstheorie

Aber Einstein war noch längst nicht zufrieden. Er wollte auch noch das Geheimnis der Gravitation ergründen. Wieso, so fragte er sich, spüren wir beim Fallen unser Gewicht nicht? Aus dieser Tatsache schloss er, dass ein Insasse eines geschlossenen Raumes nicht unterscheiden kann, ob er sich fernab von Massen befindet

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Literatur

Einstein, A., Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie (Berlin/Heidelberg 2009
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Quellenangabe
Brockhaus, Relativitätstheorie. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/relativitätstheorie