Reiter-Krankheit
Reiter-Krankheit [nach dem Bakteriologen Hans Reiter, * 1881, † 1969], Reiter-Syndrom, Arthritis dysenterica,
entzündliche Gelenkerkrankung (vorwiegend der großen Beingelenke) mit begleitender unspezifischer Harnröhren- und Bindehautentzündung. Betroffen sind überwiegend Männer. Ursächlich werden v. a. reaktive Veränderungen nach Infektionen im Magen-Darm-Trakt und Urogenitalsystem (meist durch Shigellen oder Chlamydien) angenommen. Es kommt zu wiederholten Ergussbildungen in den Gelenken mit deutlich beeinträchtigtem Allgemeinbefinden, Fieber und Gewichtsabnahme. Das
Quellenangabe
Kostenlos testen
redaktionell geprüfte und verlässliche Inhalte
altersgerecht aufbereitet im Schullexikon
monatlich kündbar