Pfaundler-Hurler-Krankheit
Pfaundler-Hurler-Krankheit [nach den Kinderärzten M. von Pfaundler und Gertrud Hurler, * 1889, † 1965], Hurler-Pfaundler-Krankheit,
zu den Mukopolysaccharidspeicherkrankheiten gehörende autosomal-rezessiv erbliche Stoffwechselkrankheit mit schweren Wachstumsstörungen des Knochensystems; kennzeichnend sind Minderwuchs und Disproportion, Gesichtsdeformitäten (»Wasserspeiergesicht«), verkürzter Hals, Lendenkyphose, Anomalien des Handskeletts (»Tatzenhände«) und Störungen der geistigen Entwicklung.
Quellenangabe
Kostenlos testen
redaktionell geprüfte und verlässliche Inhalte
altersgerecht aufbereitet im Schullexikon
monatlich kündbar