Günter Grass war ein deutscher Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur, * 16.10.1927 in Danzig, † 13.4.2015 in Lübeck.  

Grass zählt zu den wichtigsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Als Autor und bekennender Demokrat hat er immer die Auseinandersetzung mit

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Herkunft und frühe Laufbahn

Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig, dem heutigen Gdansk (Polen), als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie geboren. Seine Jugend

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»Die Blechtrommel«

Den Durchbruch als Schriftsteller brachte 1959 der Roman »Die Blechtrommel«. Mit diesem Werk wurde Günter Grass zu einem der bekanntesten Autoren in Deutschland. Der Roman spielt in

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Die Danziger Trilogie

Mit der »Blechtrommel« hatte Grass seine Position als politischer Schriftsteller begründet. Auch seine folgenden beiden Werke waren von einer kritischen Haltung gegenüber Staat und Gesellschaft sowie von der Freude an der Provokation geprägt.

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Politische Aktivitäten

Günter Grass beschränkte sein politisches Engagement nicht allein auf die Literatur. Wie die meisten Intellektuellen unterstützte er die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), der er jedoch erst 1982 als Mitglied beitrat. In den 1960er-Jahren setzte er sich in mehreren

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»Der Butt«

Einen großen Erfolg feierte Grass mit dem Roman »Der Butt«, der 1977 erschien. Darin erzählt er eine umfassende, zum Teil auch

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Nobelpreis für Literatur

1986 erschien der Roman »Die Rättin«. Erzählt wird, wie die Menschheit, die sich durch einen Atomkrieg

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Nach der Jahrtausendwende

Der Nobelpreis bedeutete für Grass eine Krönung, nicht aber das Ende seiner Laufbahn als Schriftsteller. Nach dieser Auszeichnung veröffentlichte er, der wie kaum ein anderer die deutsche

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Literatur

Jürgs, M., Bürger Grass. Eine deutsche Biografie (München 2015)
Neuhaus, V.
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Quellenangabe
Brockhaus, Günter Grass. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/grass-gunter