Frauenhaus (Sozialwesen)
Frauenhaus, Sozialwesen: Bezeichnung für autonome oder von gemeinnützigen Organisationen getragene Einrichtung, in der Frauen, die von Männern körperlich und seelisch misshandelt wurden, vorübergehend (mit ihren Kindern) wohnen können.
Von – häufig ehrenamtlichen – Mitarbeiterinnen (Psychologinnen, Rechtsanwältinnen, Sozialarbeiterinnen) werden die betroffenen Frauen u. a. in Scheidungs- und Versorgungsfragen beraten sowie bei Arbeitsplatz- und Wohnungssuche unterstützt. Autonome Frauenhäuser werden in der Regel von Vereinen (»Frauen helfen Frauen«) getragen. Frauenhäuser finanzieren sich aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Bußgeldzuweisungen sowie öffentlichen Geldern (Länder
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