Doñana
Doñana [doˈɲana], Coto de Doñana, Parque Nacional de Doñana [ˈparke naθ- - -], Nationalpark in Spanien, 50 720 ha, 1969 gegründet und 1978 erweitert, im Mündungsgebiet des Guadalquivir (Provinz Huelva, Andalusien), umfasst Marschland (»Marismas«) und Trockenland (Sanddünen) mit mediterraner Buschvegetation, Korkeichen- und Pinienwäldern.
Reicher zoologischer Bestand, v. a. Flamingos, Reiher, Löffler, Störche, Falken, Gänse sowie Rot- und Schwarzwild, Luchse und Kaninchen; Rückzugsgebiet seltener Tierarten wie Manguste, Kaiseradler und Schlangenadler; Zwischenstation der Zugvögel zwischen Mitteleuropa und Afrika (westliche Zugroute). Der Nationalpark Doñana wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
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