Bodrogkeresztúr-Gruppe
Bodrogkeresztúr-Gruppe [ˈbodrogkεrεstuːr-],
nach dem Fundort Bodrogkeresztúr (Ortschaft im nordöstlichen Ungarn) benannte spätneolithisch-kupferzeitliche Kulturgruppe (etwa 4000 bis 3500 v. Chr.) im Ungarischen Tiefland. Kennzeichnend für die aus der Tiszapolgár-Gruppe hervorgegangene Bodrogkeresztúr-Gruppe sind neben Bestattungen in geschlechtsspezifischer (Hocker-)Lage (Männer auf ihrer linken, Frauen auf ihrer rechten Körperseite liegend) v. a. kupferne Waffen und Kleingeräte.
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