Myanmar ist ein Staat in Südostasien mit (2018) 53,7 Mio. Einwohnern;

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Landesporträt

Die Union von Myanmar ist eine Republik in Hinterindien mit Naypyidaw als Hauptstadt. Als Staatsname ist international auch Burma (englisch) geläufig, im Deutschen Birma. Mit Burma bezeichnete Großbritannien sein damaliges Kolonialgebiet. Burma ist eine Ableitung von Bamar, dem Namen der vorherrschenden Ethnie, den Birmanen. Den Namen Myanmar (ab 1989) hat

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Geografie

Myanmar grenzt im Norden und Nordosten an die Volksrepublik China, im Osten an Laos und Thailand, im Westen an Bangladesch, Indien und den Indischen Ozean mit dem Golf von Bengalen und der Andamanensee. Das Land erstreckt sich über 2000 km von Norden nach Süden und 900 km von Westen nach Osten. Der schmale, lang gestreckte Südostteil reicht

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Gesellschaft

In Myanmar leben 53,7 Mio. Menschen. Im Vergleich zu den Nachbarn Indien, Bangladesch und Thailand ist die Einwohnerdichte gering. Nur 31 % der Bevölkerung wohnen in Städten. Dicht besiedelt sind im Süden das Irrawaddydelta und die Gebiete um Rangun, Pegu (Bago) und Moulmein, die Hauptstadt des Monstaats, ebenso die Mandalay-Region am Mittellauf des Irrawaddy.

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Politik und Recht

2008 wurde in einer Volksabstimmung eine neue Verfassung angenommen; sie trat am 31.1.2011 in Kraft. Das war ein wichtiger Schritt, die Militärdiktatur (ab 1988) abzuschütteln und das Land zu demokratisieren. Dennoch behielt das Militär eine

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Wirtschaft

Myanmar ist ein Entwicklungsland. Das Land verfügt über reiche Rohstoffvorkommen sowie große Wasserkraftreserven und landwirtschaftliche Nutzflächen. Bodenschätze sind vor allem Erdgas und Erdöl, Metallerze, seltene Erden sowie Halbedelsteine (Jade) und Edelsteine wie Saphir und Rubin. Ab 1988 ging das Land zunächst nur sehr langsam zu einem marktwirtschaftlich orientierten Wirtschaftssystem über. Staatliche Unternehmen wurden privatisiert, das Militär kontrollierte

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Geschichte

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Shwedagon-Pagode. Die Pagode in der Metropole Rangun ist der wichtigste Sakralbau und das religiöse Zentrum von Myanmar.

Als erste Zivilisationen auf dem Gebiet des heutigen Myanmar sind die Völker der Pyu und Mon nachweisbar. Ihre Spuren reichen bis ins 1. Jahrtausend v. Chr. zurück. Ihr Siedlungsgebiet war im Wesentlichen identisch mit dem späteren der Birmanen (Bamar), die vermutlich im  1. Jahrtausend n. Chr. aus Südchina einwanderten. Die Birmanen

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Kultur

Die Kultur in Myanmar ist mit den dort lebenden Völkern verbunden. Ihr Kernraum war und ist das Becken des Irrawaddy. Dorthin wanderten im 11. Jahrhundert die Birmanen (Bamar) ein. Ihre Kunst und Literatur baute vor allem auf den Leistungen der Mon auf, die seit vorchristlicher Zeit auf dem Territorium des heutigen Staates lebten. Geprägt wurde die birmanische Kultur durch den Buddhismus. Die Völker der Bergregionen entwickelten eigene Traditionen,

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Quellenangabe
Brockhaus, Birma. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/birma