Bastille [basˈtiːj; französisch] die, das burgartige Staatsgefängnis

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Die Bastille

Ursprünglich bezeichnete man alle befestigten Türme und Schlösser in Frankreich als Bastille. Zuletzt gab es aber nur noch ein Gebäude, das diesen Namen

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Der Sturm auf die Bastille

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Die Lage in Paris

Die Monarchie wurde von der Nationalversammlung nie infrage gestellt. Der König sollte an der Spitze Frankreichs bleiben. Aber Ludwig XVI. war ein schwacher, leicht zu beeinflussender König. Die Konservativen in seiner Umgebung drängten ihn

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Der Beginn der Französischen Revolution

Der Sturm auf die Bastille gilt als eines der symbolträchtigsten Ereignisse in der Frühphase der Revolution in Frankreich. Das Land steckte schon seit Jahren in einer tiefen finanziellen und sozialen Krise. Der König war völlig überschuldet und nicht in der Lage, Reformen durchzuführen. Am wohlhabendsten war der Adel,

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Die Erstürmung

Am 14. Juli 1789 saßen in dem berüchtigten Gefängnis, das an der Port St.-Antoine am Eingang zum Arbeiterviertel Faubourg lag, gerade einmal sieben Sträflinge. Fünf davon waren Schwerverbrecher und zwei waren Geistesgestörte, die

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Nach dem Sturm

Der eigentliche Effekt dieses Massakers für die Revolution war gering. Man konnte keine politischen Gefangenen befreien oder ein wichtiges militärisches Gebäude erobern.

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Der Mythos

Wie gering das Ereignis zunächst von den Zeitgenossen selbst bewertet wurde, kann man schon daran erkennen, dass die Bastille selbst nur zwei Tage nach der Eroberung einfach abgerissen wurde. Das

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Literatur

Gallmeister, P. (Hrsg.), Der Sturm auf die Bastille: Die Französische Revolution
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Quellenangabe
Brockhaus, Bastille. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/bastille