Im 15. Jahrhundert aufgekommen und seit dem 16. Jahrhundert allgemein verbreitet, stand die (abwertende) Bezeichnung Aberglaube für von den offiziellen christlichen Glaubenslehren abweichende religiöse Vorstellungen und darauf bezogene Verhaltensmuster. Diese wurden – als Bestandteil vorchristlicher Religionen sowie eines in volkskulturellen Praxisformen sich zeigenden Alltagswissens – sowie z. T. auch als
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