Windkanal, Versuchsanlage zur Ermittlung von Strömungskräften, die auf Modelle von umströmten Körpern wirken, z. B. Flugzeugen, Schiffen, Kraftfahrzeugen, Brücken und Gebäuden oder auch Teilen davon. Während sich das Original eines zu untersuchenden Objekts durch ruhendes Gas bewegt, wird im Windkanal das Gas (in der Regel Luft, seltener andere Gase) in Bewegung versetzt, wobei das Modell in der Messstrecke des Windkanals fixiert ist.

Betriebsarten: Windkanäle können kontinuierlich oder intermittierend betrieben werden. Bei kontinuierlichem Betrieb wird ein Gasstrom von einem Gebläse gefördert. Dabei

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Quellenangabe
Brockhaus, Windkanal. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/windkanal