tibetischer Buddhismus, im Westen gebildete und (noch) gebräuchliche Bezeichnung Lamaismus, die aus indischen Spätformen des Buddhismus (Mahayana, Vajrayana) in Tibet entstandene Form des Buddhismus; ist heute neben Tibet in Bhutan, Nepal, der Himalajaregion Indiens (Sikkim, Arunachal Pradesh, Jammu and Kashmir [Ladakh]), der Mongolei, Nordchina (Innere Mongolei) und Russland (Burjatien, Kalmykien und Tuwa) verbreitet. In seinen Ursprüngen ins 7. Jahrhundert zurückreichend, erhielt der tibetische Buddhismus seine maßgebliche Prägung durch den Vajrayana-Buddhismus (auch Mantrayana-, Tantrayana- oder esoterischer Buddhismus). In seine religiöse Praxis nahm

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Quellenangabe
Brockhaus, tibetischer Buddhismus. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/tibetischer-buddhismus