Steinschneidekunst, Steinschnitt, Glyptik, die Bearbeitung und Verzierung von Steinen sowie Glas durch Gravieren. Verwendung finden seit dem Altertum besonders Varietäten des Chalcedons, v. a. Karneol, Jaspis, Achate, Sarder, Onyx, Sardonyx, sowie die Quarzvarietäten Amethyst und Bergkristall, Quarzit, ferner u. a. Hyazinth (in der Antike Bezeichnung des blauen Saphirs), der harte Smaragd, Lapislazuli, weiche Steine wie Steatit (Speckstein), Serpentin sowie Glas (Glasfluss), Bernstein und auch Muscheln, Korallen u. a. Die Bearbeitung erfolgte mit steinernen Werkzeugen, und zwar zunächst mit Sticheln und Gravurnadeln aus Obsidian

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Werke

Weiterführende Literatur:

A. Furtwängler: Die antiken Gemmen, 3 Bde. (1900; Nachdruck Amsterdam 1964–65);
E. Kris: Meister u. Meisterwerke der Steinschneidekunst in der
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Quellenangabe
Brockhaus, Steinschneidekunst. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/steinschneidekunst