Satellitenaltimetrie (Geodäsie, Ozeanografie)
Satelliten|altimetrie [zu lateinisch altus »hoch« und griechisch métron »Maß«], Geodäsie, Ozeanografie: Radarverfahren zur Erkundung der Meeresoberfläche.
Verfahren zur Bestimmung der Meeresoberfläche durch Laufzeitmessung eines von einem Satelliten senkrecht ausgesandten und an der Wasseroberfläche reflektierten Radarimpulses (Wellenlänge 2 cm). Mithilfe der bekannten Satellitenbahn lässt sich die Höhe des Meeresspiegels ableiten, der Vergleich mit dem Geoid ergibt die durch Meeresströmungen verursachte Meeresoberflächentopografie.
Quellenangabe
Kostenlos testen
redaktionell geprüfte und verlässliche Inhalte
altersgerecht aufbereitet im Schullexikon
monatlich kündbar