Schon bald nachdem ein indischer Archäologe bei Grabungen im Industal eher zufällig die Überreste einer vorgeschichtlichen Siedlung entdeckt hatte, hielt die Fachwelt fasziniert den Atem an: Der seit 1922 erforschte »Hügel der Toten«, so die Übersetzung des Namens, erwies sich als außergewöhnlich große Stadt, die während der Blütezeit der Induskultur planmäßig und mit einer Vielzahl von Gebäudetypen angelegt worden war. Gut 50 000 Menschen wohnten Schätzungen zufolge in der auf rasterförmigem Grundriss geplanten Stadt, die in Ober- und

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Quellenangabe
Brockhaus, Das Geheimnis des »Totenhügels«. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ruinenstadt-moenjodaro-welterbe/das-geheimnis-des-totenhugels