Rousseau [ruˈso], Jean-Jacques, französisch-schweizerischer Philosoph und Schriftsteller, * 28.6.1712 in

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Leben und Werk

Rousseau, Sohn eines von Hugenotten abstammenden Uhrmachers und einer Genfer Calvinistin, verlebte eine unglückliche Kindheit, floh 1728 nach Annecy zu Madame de Warens (Louise Éléonore de la Tour du Pil, Baronne de Warens, * 1700, † 1762), einer zum Katholizismus konvertierten Calvinistin, die als mütterliche Freundin und spätere Geliebte großen Einfluss auf ihn ausübte und ihn zum Übertritt zur katholischen Kirche veranlasste. Intensive Lektüre und Musikstudien überzeugten ihn, dass er seinen Weg als Schriftsteller und Musiker finden würde. Er ging 1742 nach

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Wirkung

Rousseaus Vereinsamung und seine Überzeugung, von der Umwelt nicht verstanden zu werden, jedoch in der eigenen Abweichung von der Norm die Gewähr der Einzigartigkeit sehen zu dürfen, bildete

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Literatur

K. H. Fischer, Jean–Jacques Rousseau. Die soziologischen u. rechtsphilosophischen Grundlagen seines Denkens (1991)
R. Spaemann, Rousseau. Bürger ohne Vaterland (21992)
U. Reitemeyer, Perfektibilität
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Quellenangabe
Brockhaus, Jean-Jacques Rousseau. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/rousseau-jean-jacques