Naturphilosophie, begriffliche Einordnung der philosophischen Erkenntnisse, die auf die Bestimmung des Wesens, der Erscheinungs- und der Bewegungsformen der Natur gerichtet sind. Die

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Geschichte

Bereits in der frühen indischen Philosophie sind naturphilosophische Spekulationen über die Beseeltheit der Materie, verwoben mit mystischen Auffassungen, in den vedischen Upanishaden und im Epos »Mahabharata« nachweisbar. In der antiken milesischen Naturphilosophie dominierte die spekulative Suche nach einem »Urstoff«. Thales von Milet sah ihn im Wasser, Anaximenes in der Lust, Heraklit im Feuer. Unter Hinzufügung der Erde verband Empedokles diese Lehren zur Vier-Elemente-Lehre, die die Naturphilosophie bis hin zu Lavoisier bestimmte. Für die gesamte vorsokratische Philosophie gilt, dass die Naturphilosophie

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Quellenangabe
Brockhaus, Naturphilosophie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/naturphilosophie-20